Dentales Fräszentrum - Mirko Hofmann - Dresden

Ein sogenanntes Session-Cookie wird beim Klick auf den Kundenbereich angelegt. Nähere Informationen finden Sie unter Datenschutz > Cookies.

Zum Kundenbereich

Wir unterstützen Sie als CAD Anwender bei Fragen oder Problemen zur Konstruktion von zahntechnischen Gerüsten. Ebenso erhalten Kunden, welche Modelle für zu fertigende Gerüste liefern, eine umfassende Beratung, auch schon im Vorfeld bei der Erstellung von Kostenvoranschlägen für den Behandler.

Selbstverständlich informieren wir Sie über neue Technologien und Lösungen in der computergestützten Konstruktion.

Zur Übermittlung der Konstruktionsdaten oder Daten intraoraler Scanner wird Ihnen kostenlos ein individuelles Programm zur Verfügung gestellt. Oder Sie nutzen unseren Kundenbereich.

Fragen und Antworten:

  • Was ist CAD/CAM?

    Mit der Anwendung von CAD (Computer Aided Design = computergestützte Konstruktion) für zahntechnische Gerüste können diese den Erfordernissen leichter angepasst werden. Zum Beispiel können Brückenverbinder zwischen Brückengliedern und Brückenpfeilern (Kronen) so gestaltet werden, wie es die zu erwartenden Kräfte erfordern. Während der Konstruktion ist die Geometrie der Verbinder und des Verbinderquerschnittes erkennbar und messbar. Alle Passungsparameter für den Zementspalt, den erweiterten Zementspalt und der Präparationsgrenze sind einstellbar und werden anhand des Modells und/oder den Wünschen des Labors festgelegt. Die herkömmliche Konstruktion in Wachs kann entfallen. Mit der Technik CAO (Computer Aided Overpress = computergestütztes Überpressen) kann man schnell und kostengünstig die Vorteile von Zirkondioxid und der Presskeramik verbinden. Man erhält nach der Konstruktion ein Käppchen aus Zirkondioxid und eine anatomische Krone aus ausbrennbaren Kunststoff (PMMA) oder Wachs zum Überpressen.

    Durch die Anwendung von CAM (Computer Aided Manufacturing = computergestützte Fertigung) können Fertigungszeiten in der Fräs- und Schleiftechnik verkürzt werden. Arbeitsschritte einer konventionellen Fertigung entfallen, wie Einbetten, Vorwärmen, Gießen und Ausbetten. Ebenso erhält man Zugang zu modernen Materialien oder Technologien wie dem Zirkondioxid oder dem Selektiven Lasermelting (ugs. auch Lasersintern genannt). Mittels dem Lasers intern hergestellte Nichtedelmetallgerüste (CoCr) weisen keine Lufteinschlüsse (Lunker) oder Spannungen auf. Die technisch bedingte Schrumpfung pro Rohling von Keramiken beim Sintern wird bei der Erzeugung der CNC-Daten für die Maschine berücksichtigt. Und das zu fräsende Objekt wird um den Faktor des Schrumpfwertes des jeweiligen Rohlings vergrößert.

    Ein großer Vorteil der CAD/CAM Technologie ist die Verarbeitung industriell gefertigter und optimierter Werkstoffe. So werden qualitätsmindernde Zwischenschritte vermieden und die definierten Materialeigenschaften bleiben erhalten, womit auch die Anforderungen des Medizinproduktegesetzes (MPG) erfüllt werden.

    Durch CAD/CAM erhält man ein Gerüst mit höchster Präzision.

  • Welche Datensätze können gefräst werden?

    Alle als STL-Datei ausgegebenen Daten können gefräst werden. Darunter zählen unter anderem die Ausgabeformate von den Modellationsprogrammen 3Shape DentalDesigner™ und ecocad® DentalCad und auch die Daten von Ceramill® Mind der Amann Girrbach AG. Andere Datenformate sind ebenfalls möglich.

  • Was ist Zirconiumdioxid (Zirkondioxid)?

    Zirconiumdioxid ZrO2 auch umgangssprachlich als Zirkonoxid bzw. Zirkondioxid bezeichnet (auf letzteres haben wir uns der Einfachheit festgelegt) ist eine Hochleistungskeramik, also ein nichtmetallischer, anorganischer Werkstoff, und gehört zu der Gruppe der Oxidkeramiken. Ausführlich unter Zirconiumdioxid auf Wikipedia.org nachzulesen. In der Zahntechnik wird überwiegend die Abwandlung YSZ (Yttriumoxid stabilisiertes Zirconiumdioxid) verwendet. Es ist biokompatibel und besitzt hohe ästhetische Möglichkeiten durch die helle und zahnähnliche Gerüstfarbe.

  • Welche Verblendkeramik muss man für Zirkondioxid verwenden?

    Die dentalkeramischen Massen müssen vom Hersteller für eine Verblendung von Zirkondioxid freigegeben sein. Das heißt, sie sind für den Wärmeausdehnungskoeffizienten (WAK) von ca. 10,5µm/mK (25-500°C) konzipiert.
    Dies wären unter anderem (in alphabetischer Reihenfolge):
    DeguDent Cercon® ceram kiss
    DeguDent Cercon® ceram love
    Ivoclar Vivadent IPS e.max® Ceram
    Noritake Cerabien™ ZR (CZR)
    VITA VM®9
    WIELAND ZIROX®
    3M Espe Lava™ Ceram

  • Was ist Aluminiumoxid?

    Das Aluminiumoxid Al2O3 ist ebenso eine Oxidkeramik, also eine Sauerstoffverbindung von Aluminium. Ausführlich unter Aluminiumoxid auf Wikipedia.org nachzulesen. Aufgrund der geringeren Biegefestigkeit gegenüber Zirkondioxid sind nur Gerüste für Einzelkronen freigegeben und die Wandstärke muss dicker gestaltet werden, als es bei Zirkondioxid der Fall ist.

  • Welche Verblendkeramik muss man für Aluminiumoxid verwenden?

    Auch diese muss einen Wärmeausdehnungskoeffizienten (WAK) für das zu verblendende Material vorweisen können. Bei Aluminiumoxid ist dies ein Wärmeausdehnungskoeffizient (WAK) von ca. 8µm/mK (25-500°C).
    Dies wären unter anderem (in alphabetischer Reihenfolge):
    DeguDent AllCeram®
    Noritake Cerabien™
    WIELAND ALLUX®
    WIELAND ALLUX® NR

  • Wie setzt sich der Materialnachweis anhand des Beispieles „Dental Direkt Bio ZW iso G505 CE0482 LOT: 4031703004 1.248” zusammen?

    Als erstes steht Materialname (Dental Direkt Bio ZW iso), gefolgt von der Bestellnummer der Vertriebsgesellschaft (G505) und der CE-Kennzeichnung (CE0482). Danach kommt die LOT bzw. Chargennummer (LOT: 4031703004) und zum Schluss der Schrumpfwert des verwendeten Rohlings als Faktor (1.248). Dies entspricht in diesem Beispiel 124,8 Prozent.

Die mit ™ und ® gekennzeichneten Namen sind eingetragene Warenzeichen und/oder Markennamen der jeweiligen Hersteller.